Fachbegriffe zur dauerhaften Haarentfernung

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Begriff Definition
Epilation

Als Epilation bezeichnet man die dauerhafte oder permanente Haarentfernung durch die Zerstörung der Haarpapille (lat. Pilus = Haar). Dazu zählen die folgenden Methoden: Laserhaarentfernung, Haarentfernung mittels intensiv gepulstem Licht (Blitzlampe oder IPL) und Nadelepilation.

Epilationscreme

Epilations- oder Enthaarungscrèmes erzielen ihre Wirkung meistens mit den sog. Thioglykolaten, die die Haarstruktur chemisch auflösen und somit dafür sorgen, dass die Haare schlicht und einfach abbrechen. In der Regel hält die Wirkung bis zu zwei Wochen an. Der Nachteil: Nebenwirkungen wie Hautreizungen und in seltenen Fällen Kontaktallergien können nicht ausgeschlossen werden.

Haarentfernung

Hierbei wird grundsätzlich zwischen zeitweiliger oder temporärer Haarentfernung (Depilation) und dauerhafter Haarentfernung (Epilation) unterschieden.

Haarschaft

Man kann bei Menschen drei Haarsorten unterscheiden:
* Terminalhaar (Haupthaar)
Hierzu gehören alle „dicken Haare“, wie z. B. das Kopfhaar, Bart-, Nasen-, Ohrenhaare, Wimpern, Augenbrauen und Schamhaar. Terminalhaare sind in ihrem Wachstum hormonabhängig (Pubertät – Geschlechtsbehaarung, Bartwuchs, Glatzenbildung). Im Querschnitt eines Terminalhaares ist eine Dreischichtigkeit erkennbar:
o Mark (Medulla): Der zentrale Teil des Haarschaftes.
o Rinde (Cortex): Der Hauptanteil des Haarschaftes (vor allem Keratin-Fasern).
o Cuticula: Zellschuppen an der Haaraussenseite, deren Schuppen in Richtung Haarspitze orientiert sind. Die Cuticula dient dem Schutz des Haares und umschliesst es mit einer glatten Schicht.
* Vellushaar (Wollhaar)
Alle übrigen Härchen der Körperoberfläche werden als Vellushaare bezeichnet. Sie sind wesentlich dünner und kürzer als die Terminalhaare, und ihr Haarschaft enthält kein Mark.
* Lanugohaar (Flaumhaar)
Die feinen Härchen, die Frühgeborene noch an der ganzen Körperoberfläche tragen.

Haartypen

Abhängig von Pigmentierung und Durchmesser unterscheidet man bei Haaren zwischen Flaumhaaren, Wollhaaren und Terminalhaaren. Sämtliche Haartypen können sich ineinander umwandeln. Unter Flaumhaaren (Lanugohaaren) versteht man die ganz feinen, unpigmentierten Haare, die man schon bei ungeborenen Kindern findet. Von Wollhaaren (Vellushaaren) spricht man, wenn es sich um feine und marklose Haare handelt, die aber schon Pigmente aufweisen; üblicherweise die feinen Flaumhaare auf dem Körper eines Kindes. Mit Terminalhaaren (Endhaaren) sind die dickeren Haare gemeint, die mit Mark durchzogen sind und deutlich mehr Pigmente aufweisen. Unter dem Einfluss von Sexualhormonen werden Wollhaare in Terminalhaare umgewandelt, wobei die Intensität und die Stelle von dem jeweiligen Sexualhormon abhängen.

Haarwurzel

Im unteren Bereich der Lederhaut entsteht das Haar an der Haarpapille. Im Bildungsbereich, der Matrix, lagern zahlreiche Melanozyten, die ihre Pigmente an das entstehende Haar abgeben. Die keratinreichen Hornzellen wandern nach oben und bilden dabei den Haarschaft, der sich innerhalb des Follikels zur Hautoberfläche schiebt.

Haarzyklus

* Anagenphase: In dieser Wachstumsphase bildet sich neue Haarwurzeln, die Produktion eines Haares beginnt. Die Anagenphase dauert zwischen ca. drei und sechs Jahren (die Dauer ist erblich vorgegeben). 85-90% der Haare auf der Kopfhaut befinden sich in dieser Phase.
* Katagenphase: In dieser Übergangsphase stellt die Matrix ihre Zellproduktion ein und der Haarfollikel verengt sich im unteren Bereich. Das Haar löst sich von der Papille und verkümmert. Der Haarfollikel verkürzt sich.
* Telogenphase: Mit dieser Endphase, erneuert sich die Haarpapille und der Haarfollikel regeneriert sich. Die Matrix entsteht erneut und beginnt mit der Zellteilung, wodurch ein neues Haar entsteht.

Hauttypen nach Fitzpatrick

Nach dem System Fitzpatrick teilt man die verschiedenen Hauttypen oder Hautfarben in Kategorien von I – VI ein, wobei I ein sehr heller (z.B. nordeuropäischer) und VI ein sehr dunkler (z.B. schwarzafrikanischer) Hauttyp ist.

Hirsutismus

Hirsutismus ist der übermässige Haarwuchs bei Frauen, der entweder durch die vermehrte Bildung männlicher Sexualhormone (Testosteron) oder aber durch psychogene Faktoren wie sozialer Stress oder ein Angstsyndrom ausgelöst werden kann. Hirsutismus kann verschiedene Ursachen haben:
* Bei ca. 90% der Betroffenen handelt es sich um eine Veranlagung, wobei südländische und dunkelhaarige Frauen öfter betroffen sind als blonde Frauen. Die Herkunft ist somit ein wichtiger Faktor. Bei einer blossen Veranlagung ist der Hormonspiegel und hier insbesondere der Testosteronspiegel der männlichen Hormone im Blut nämlich normal.
* Treten Unregelmässigkeiten in Bezug auf die Regelblutung, sehr starke, männliche Behaarung oder gar Unfruchtbarkeit auf, kann eine vermehrte männliche Hormonproduktion in den Eierstöcken durch Tumore oder sogenannte polyzystische Ovarien die Ursache sein.
* In den Nebennieren bilden sich, z.B. durch hormonelle Unregelmässigkeiten vermehrt Hormone.
* In den Zentren im Gehirn, die für die Regelung der Hormonproduktion zuständig sind treten Störungen auf.
* Altersdiabetes (auch “Typ II-Diabetes” genannt) und starkes Übergewicht können ebenfalls die Ursachen sein.
* Eine Schilddrüsenunterfunktion.
* Bestimmte Medikamente können für eine krankhafte Überbehaarung verantwortlich sein. Daher sollten Sie gegebenenfalls Ihren Arzt konsultieren und eventuell, wenn möglich, die Medikation ändern.

Sie sollten auf jeden Fall mit Ihrem Gynäkologen sprechen, wenn Sie als Frau eine verstärkte Behaarung, Unregelmässigkeiten in der Monatsblutung oder generelle Anzeichen einer „Vermännlichung” feststellen. Ihr Gynäkologe wird Sie im Bedarfsfall an einen auf Hormonstörungen spezialisierten Gynäkologen oder Spezialisten verweisen.

Hormonbehandlung

Der Gynäkologe oder Hormonspezialist kann in Abhängigkeit von der Ursache eine Hormonbehandlung mit sogenannten Antiandrogenen (z.B. Cyproteronacetat) anordnen, die u.a. Entstehung und Wirkung männlicher Geschlechtshormone auf das Wachstum der Haare blockiert. Vorher müssen allerdings Gegenanzeigen (Kontraindikationen) wie akute Lebererkrankungen, starkes Rauchen, hormonbedingte Tumore und Thrombosen ausgeschlossen und mögliche Nebenwirkungen aufgezeigt werden. Eine Hormonbehandlung ist nur auf längere Sicht wirksam und lässt sich gut mit einer chemischen oder physikalischen Haarentfernungsbehandlung kombinieren. Die volle Wirkung einer solchen Behandlung kann jedoch erst nach gut einem Jahr beurteilt werden. Wird bei dem Patient bereits einer anderen Hormonbehandlung durchgeführt, muss vorher geklärt werden, ob das verwendete Präparat nicht auch eine männliche Hormonwirkung ausübt. Wenn das der Fall ist, sollte das Medikament gewechselt werden und ein Alternativmedikament ohne männliche Hormonwirkung verwendet werden. Ihr Arzt steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Hypertrichose

Als Hypertrichose (griech. Überbehaarung) bezeichnet man das Wachstum der Haare, welches deutlich über das übliche Mass des entsprechenden Körperteils, Alters, Geschlechts oder Hauttyps hinausgeht und sowohl am ganzen Körper als auch an einzelnen Stellen auftreten kann. Dieses Wachstum der Haare geschieht unabhängig von männlichen Sexualhormonen, den sog. Androgenen. Je nach Hauttyp wachsen Körperhaare sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund gibt es auch keine scharfe Abgrenzung zwischen normalem Haarwuchs und Hypertrichose. Das wichtigste Kriterium für die Diagnose einer Hypertrichose ist deshalb die persönliche Empfindung der zu behandelnden Person, - zu viele Haare zu haben. Bei der Beurteilung, ob ein normaler oder übermässiger Haarwuchs vorliegt, spielen das soziale und das kulturelle Umfeld eine wichtige Rolle. Eine südeuropäische Frau, die in der Regel naturgemäss über einen stärkeren Haarwuchs verfügt, könnte diesen in Nordeuropa als störender empfinden als in ihrer Heimat.

Intense Pulsed Light

Diese innovative IntesivePulseLight-Technologie arbeitet nicht-ablativ und nicht-invasiv. Dabei reduzieren optische Filter das Licht einer hochenergetischen Xenon-Lichtquelle auf eine bestimmte, genau definierte Wellenlängebreite. In Abhängigkeit von der jeweiligen Wellenlänge wird die Haut bis zu einer bestimmten Tiefe durchdrungen. Die auftretende, selektive Photothermolyse erwärmt und zerstört durch die Einstrahlung dieser Wellenlängen im Nanometer-Bereich gezielte Trägerstrukturen. Die Auswahl genau festgelegter Wellenlängen ermöglicht es, das Emissionsspektrum der Lichtquelle an verschiedene Einsatzgebiete anzupassen.

IPL

Diese innovative IntesivePulseLight-Technologie arbeitet nicht-ablativ und nicht-invasiv. Dabei reduzieren optische Filter das Licht einer hochenergetischen Xenon-Lichtquelle auf eine bestimmte, genau definierte Wellenlängebreite. In Abhängigkeit von der jeweiligen Wellenlänge wird die Haut bis zu einer bestimmten Tiefe durchdrungen. Die auftretende, selektive Photothermolyse erwärmt und zerstört durch die Einstrahlung dieser Wellenlängen im Nanometer-Bereich gezielte Trägerstrukturen. Die Auswahl genau festgelegter Wellenlängen ermöglicht es, das Emissionsspektrum der Lichtquelle an verschiedene Einsatzgebiete anzupassen.

IPL-Technik

Die Abkürzung IPL steht für die IntensivePulseLight-Technologie. Wichtig: Die Abkürzung IPL wird zwar üblicherweise für IntensivePulseLight, bzw. Blitzlampentechnik verwendet, ist mittlerweile jedoch ein geschützter Markenname des Laser- und IPL-Herstellers Lumenis.

Kataphorese

Die Kataphorese arbeitet mit dem umgekehrten Wirkprinzip der Anaphorese. Im Anschluss an die Nadelepilation schliesst die Kataphorese die Poren, beruhigt die Haut und neutralisiert den pH-Wert.

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