Fachbegriffe zur dauerhaften Haarentfernung

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Begriff Definition
Körperbehaarung

Der menschliche Körper ist bis auf wenige Ausnahmen von Vellushaar, einem marklosen, unpigmentierten Flaum, bedeckt. Durch hormonelle Vorgänge während und nach der Pubertät wird Vellushaar geschlechtspezifisch in Terminalhaar umgewandelt. Anders als das Kopfhaar ist die menschliche Körperbehaarung demnach ein sekundäres Geschlechtsmerkmal. So ist der Körper des Mannes im Unterschied zur Frau von mehr Terminalhaar bedeckt, insbesondere an Brust, Bauch, Rücken und im Gesicht. Der Grad der Behaarung ist von der genetischen Disposition, vom hormonellen Status und vom Lebensalter abhängig.

Verschiedene Stellen des Körpers tragen Terminalhaarbewuchs, der sich während und nach der Pubertät herausbildet:

Achselhaar, Barthaar, Brusthaar, Haare an den Extremitäten (Arme und Beine), Schamhaar, Nasenhaare und Ohrenhaare. Einige Körperstellen weisen bereits vom Kindesalter an und geschlechtsunabhängig einen charakteristischen Terminalhaarbewuchs auf: Augenbrauen und Wimpern. Ein vermehrtes und unnatürliches Wachstum der Körperbehaarung wird als Hypertrichose bezeichnet. Eine Hypertrichose, die medizinisch als Erkrankung definiert wird, kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern in unterschiedlicher Ausprägung und in unterschiedlichem Lebensalter auftreten. Eine Form vermehrter Körperbehaarung, die ausschliesslich Frauen betrifft, ist der Hirsutismus, der sich in der Entwicklung eines männlichen, für Frauen untypischen Behaarungstyps äussert. Hirsutismus wird in der Regel durch eine vermehrte Ausschüttung männlicher Geschlechtshormone ausgelöst.

Wann eine Behaarung als abnorm angesehen wird, hängt nicht nur von medizinischen, sondern auch von sozialen Gegebenheiten ab. So differiert die Betrachtung der Körperbehaarung sehr stark zwischen den verschiedenen Kulturkreisen. In einigen Kulturen wird sie als Geschlechtsmerkmal zur Schau gestellt, in anderen gilt der haarlose Körper als Ideal. Seit einigen Jahrzehnten ist in den westlichen Industrienationen eine zunehmende Tendenz zur Enthaarung des Körpers, vor allem bei Frauen, zu beobachten. Bereits im mittelalterlichen Europa wurden Körperhaare entfernt oder gekürzt. Der Grund dafür war vor allem die Körperhygiene.

Laser

Die Abkürzung LASER steht für "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation", auf deutsch: Verstärkung des Lichtes durch stimulierte Strahlungsabgabe. Auf diese Weise ist es möglich, einen Lichtstrahl mit einer bestimmten Wellenlänge mit enorm hoher Energiedichte zu generieren. Bei der Enthaarungsbehandlung mit Laser treffen diese Wellenlängen nun auf bestimmte Absorber in der Haut.

Laser-Epilation

Unter Laser-Epilation versteht man die dauerhafte Haarentfernung mit Hilfe von Lasertechnik. Benutzte man früher dazu einen Rubinlaser und später dann den Alexandritlaser, wird heute nur noch der exklusiv für die Haarentfernung entwickelte Diodenlaser verwendet.

Melanin

Als Melanin bezeichnet man ein dunkles (braunes bis schwarzes) Pigment. Dieses wird in der Haut mit Hilfe verschiedener Hormone gebildet und von den Haaren gespeichert.

Monochromasie

Stellt ein Laser das Licht in einer einzigen Wellenlänge bereit, spricht man von Einfarbigkeit oder Monochromasie.

Nadelepilation

Bei dieser Methode wird eine feine Sonde entlang des Haarkanals bis zur Haarwurzel geführt. Dort gibt sie einen kurzen Stromimpuls ab, der das Haar an der Wurzel zerstören soll. Da nur bei korrekter Anwendung dieser Methode dauerhafte Ergebnisse erzielt werden, hängt der Erfolg dieser Art der Enthaarung in hohem Masse von dem Geschick des behandelnden Personals ab. Für diese Art der Haarentfernung gibt es verschiedene Methoden (Elektrolyse, Thermolyse, Blendmethode), die unabhängig von Haut- und Haarfarbe der zu behandelnden Person funktionieren.

Papille

Damit das Haar wachsen kann, muss es mit Nährstoffen über die Blutbahn versorgt werden. Das geschieht mit Hilfe der Papille. Will man also den Haarwuchs dauerhaft stoppen, braucht man dem Haar nur die Nährstoffzufuhr zu kappen – sprich: die Papille zu zerstören.

Permanente Haarentfernung

Die permanente Haarentfernung wurde von der FDA (Food and Drug Administration, USA) definiert als "signifikante Haarreduktion für einen Zeitraum, der länger ist als ein Haarzyklus in der entsprechenden Region". Die Urform aller Haarentfernungsmethoden ist die Nadelepilation. Seit einiger Zeit wird jedoch auch die Laser- und Blitzlampen-Epilation in diesem Bereich mit Erfolg eingesetzt, es sei denn, die zu entfernenden Haare sind grau oder farblos: in diesem Fall ist die Nadelepilation nach wie vor die einzig effektive Methode.

Photoepilation

Haarentfernung mit Hilfe von Laser oder IntensivePulseLight.

Photorejuvenation

Diese Art der Anti-Aging-Behandlung wird mit einem IntensivePulseLight-Gerät durchgeführt. Gefässerweiterungen, Pigmentstörungen, Fältchen (z.B. durch langjährige Sonneneinwirkung), grossporige Haut und andere Hautveränderungen lassen sich mit dieser IPL-Therapie behandeln.

Rubinlaser

Als man in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts Pigmentstörungen der Haut und Tattoos mit einem Rubinlaser entfernte, entdeckte man eher zufällig, dass die Stellen, an denen der Laser zur Behandlung eingesetzt wurde, haarlos blieben. Seit dieser Zeit wird der Laser zur Haarentfernung eingesetzt. Seine Wellenlänge beträgt in der Regel 694nm, darüber hinaus besitzt er ein gutes Absorptionsvermögen für Melanin.

SHR - Methode

SHR steht für Super Hair Removal - Hiermit wird die Gleittechnik beschrieben.

Überbehaarung

Generell unterscheidet man drei verschiedene Arten der Überbehaarung oder vermehrten Behaarung (bzw. Behaarungsmuster):
* Hypertrichose: Diese Form entspricht trotz verstärktem Haarwuchs, meistens auf Unterarmen und Unterschenkeln sowie in selteneren Fällen der Oberlippe, dem weiblichen Behaarungstyp.
* Hirsutismus: Mit verstärktem Haarwuchs an den Innenseite der Oberschenkel, der Brust, der Schamregion, der Oberlippe und dem Kinn entspricht diese Art der Überbehaarung mehr dem männlichen Typ.
* Virilismus: Bei dieser Form sind neben dem verstärkten Haarwuchs durch eine Überproduktion männlicher Sexualhormone auch eine tiefere Stimme, Veränderungen der körperlichen Proportionen (bis hin zu einem insgesamt männlicher wirkenden Erscheinungsbild), eine Vergrösserung des Kehlkopfes sowie in einigen Fällen eine Vergrösserung der Klitoris zu beobachten. Durch die veränderten hormonellen Bedingungen bleibt mitunter sogar die Regelblutung aus.

Wachsepilation

Bei dieser Methode der Haarentfernung werden die Haare mit Hilfe von aufgetragenem Wachs verklebt und anschliessend ruckartig ausgerissen. Der Erfolg hält ca. einen Monat an. Vorteil: Auf diese Weise können grosse Areale innerhalb kurzer Zeit enthaart werden. Nachteile: Diese Methode ist nicht ganz schmerzfrei und kann unter Umständen zu Hautreizungen und eingewachsenen Haaren an empfindlichen Stellen (z.B. der Bikinizone) führen. Bei Personen mit dunklerer Hautfarbe können durch Entzündungen dunkle Flecken auftreten, die jedoch nach einiger Zeit wieder verschwinden.

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